Das virtuelle Markenmuseum im FOCUS
     




 







Kuka Logo





Firmengründer Keller Knappich

 

 

 

 

 





Kuka Müllwagen 1927

 

 

 

 











Kuka-Ideen Plakat












Famulus 1973














Erste Roboteranzeigen 96/97

 

 












Kuka Punktschweissen

 













4D-Simulator













KR1000titan - stärkster

Roboter der Welt

 










Kuka Leichtbauroboter

 














Kuka Roboter


Kuka

 

Produkt: Industrierobotik und Anlagenbau

Entstehungsjahr: 1898

Unternehmen: KUKA Aktiengesellschaft

www.kuka.com

 

Das von Johann Josef Keller (*3.2.1870) und Jakob Knappich (*21.5.1866) im Jahre 1898 in Augsburg gegründete Unternehmen befasste sich zunächst mit der industriellen Herstellung von Acetylen-Generatoren. Man bot mit Acetylen eine kostengünstige Alternative für die Haus- und Stadtbeleuchtung gegenüber dem importierten Beleuchtungspetrolium an.

 

Im Jahre 1927 entstand das KUKA Großmüllauto, mit dem das Be- und Entladen ohne Kippung ermöglicht wurde.

 

Die Autogen-Schweißtechnik war unrentabel geworden und wurde 1936 aufgegeben. KUKA wand sich dem elektrischen Widerstandsschweißen zu und baute die erste elektrische Punktschweißzange in Deutschland.

 

Die Nachfrage nach den KUKA Müllwagen stieg ständig und sorgt für eine anhaltend gute Beschäftigungslage. Bis zur Jahresmitte 1955 verließen 1.060 Müllwagen die Werkshallen, 542 davon ins Ausland.

 

1956 baute KUKA die ersten automatischen Schweißanlagen für Kühlschränke und Waschmaschinen und lieferte die erste Vielpunkt-Schweißstraße an die Volkswagen AG.

 

Seit den 1970er Jahren hat sich KUKA auf Ideen, Konzepte und Lösungen zur Automation industrieller Produktionsprozesse spezialisiert. Die unter dem Dach der KUKA AG agierenden Geschäftsbereiche KUKA Roboter GmbH und KUKA Systems GmbH zählen heute zu den weltweit führenden Herstellern auf dem Gebiet der Industrierobotik und des Anlagenbaus.

 

Die Geschichte der KUKA Produkte zeigt, dass Roboter im Vergleich mit anderen technischen Erfindungen noch relativ jung sind. So brachten die Augsburger 1973 mit Famulus – lateinisch für Diener – den ersten Industrieroboter mit sechs elektromechanisch betriebenen Achsen auf den Markt. Die Forderungen der Automobilindustrie nach leistungsstarken und zuverlässigen Robotern hatten schließlich zur Entwicklung eines eigenen Industrieroboters geführt.

 

KUKA entschied sich 1976 für die Entwicklung eines völlig neuen Robotertyps: des IR 6/60. Er hatte sechs elektromechanisch angetriebene Achsen und war mit einer Winkelhand ausgerüstet. Die Steuerung kam von Siemens. Die Gründung der KUKA Welding Systems + Robots Ltd. in Großbritannien bildete die logische Folge einer stetigen Internationalisierung der Geschäfte mit Schweißtechnik.

 

Der eigentliche Quantensprung gelang KUKA jedoch 1996 mit der Entwicklung der ersten PC-basierten Steuerung, die das Zeitalter der Mechatronik einläutete. Darunter versteht man die minutiöse Abstimmung von Software, Steuerung und Mechanik.

 

Dank des Zusammenspiels dieser Qualitäten können Roboter heute zum Beispiel prüfen, kommissionieren, stapeln, polieren, heben, schweißen oder schleifen und sind in den unterschiedlichsten Branchen auf vielfältigste Weise einsetzbar. In der General Industry, dem Geschäft im nicht-automobilen Sektor, hat KUKA deshalb Märkte in Bereichen wie Solarindustrie, Flugzeugbau, Logistik, Kunststoff, Metallverarbeitung und Medizintechnik erschlossen.

 

2002 agierten im James Bond Kinofilm "Stirb an einem anderen Tag" KUKA Roboter neben Pierce Brosnan und Halle Berry.

 

Mit dem Robocoaster hat sich KUKA im Jahre 2002 auch auf das ungewohnte Terrain der Entertainmentbranche vorgewagt. Als einziger vom TÜV zugelassener Passagierroboter der Welt garantiert er in Entertainment-Parks Spaß und Aufregung für Groß und Klein.

 

Mit einem  „4D Simulator“ ausgestattet, wird der Robocoaster seit 2008 zum virtuellen Fahrgeschäft. Der 4D Simulator ist eine verschließbare Kapsel mit zwei Sitzplätzen, die an einem beweglichen Roboterarm mit sechs Freiheitsgraden (6DOF) befestigt ist. Im Innenraum können die Insassen über einen 20 Zoll-LCD Flatscreen Monitor eine Simulation, zum Beispiel von einer Skifahrt oder von einer Achterbahnfahrt, erleben. Damit es noch authentischer wird, verfügt das System über einen Zuluftventilator, über den Windeffekte generiert werden können.

 

Dass Leistungsfähigkeit und Schönheit keine Widersprüche darstellen, zeigt die Vielzahl von Designpreisen, die die KUKA Roboter verliehen bekommen haben. Nachdem bereits KR 150 K, KR 180 K und KR 210 K im Jahr 2002 mit dem „red dot award: product design“ ausgezeichnet wurden, zählen seit April 2008 auch der KR 16 und der KR 1000 titan zu den Gewinnern des renommierten Designpreises.

 

Zu den faszinierendsten Produkten der KUKA gehört eben jener KR 1000 titan, der seit 2007 als stärkster Industrieroboter der Welt im Guinness Buch der Rekorde aufgelistet ist. Der sechsachsige Roboter verfügt nicht nur über eine Traglast von 1.000 Kilogramm, sondern auch über eine Reichweite von 3.200 Millimetern. Mit seinen Idealmaßen kann er besonders in der Glas-, Gießerei-, Baustoff- oder Automobilindustrie eingesetzt werden. Neben den Standardbaureihen für diverse Traglastbereiche gibt es natürlich auch noch etliche Sonderbauformen.

 

Das Markenkonzept der KUKA Roboter wurde 2009 mit dem „GWA Profi 2009“ prämiert. Der vom Gesamtverband deutscher Werbeagenturen (GWA) verliehene Preis anerkennt besonders erfolgreiche und kreative BtoB-Markenkommunikation – und die Marke KUKA hatte dabei die Nase vorn.

 

Der KUKA Leichtbauroboter (LBR), der in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt entwickelt wurde, wurde 2009 zum ersten Mal in der Serienfertigung eingesetzt: In der Hinterachsgetriebemontage bei Daimler im Werkteil Mettingen. Aufgrund seines geringen Eigengewichts von 14kg ist der Roboter energieeffizient und ortsflexibel und somit für die Bewältigung unterschiedlichster Aufgaben einsetzbar. Der LBR führt anspruchsvolle Montageaufgaben aus, die höchste Präzision erfordern.

 

Er kommt den Bewegungsabläufen des menschlichen Arms erstaunlich nahe. Der Bediener kann den Roboter von Hand an unterschiedliche Positionen im Arbeitsraum führen. Durch die Verknüpfung dieser neuen Robotergeneration mit der PC-basierten KUKA Robotersteuerung entsteht ein ganz neuer Robotertypus, der gezielt dafür konzipiert ist, sich den Arbeitsraum mit dem Menschen zu teilen.

 

2010: Mit dem Thema Mensch-und-Roboter-Kooperation beschäftigt sich die KUKA Roboter GmbH seit langem. Die Vision des Augsburger Unternehmens ist es, den Roboter als intelligenten Helfer zu etablieren, der den Menschen durch seine qualitativ hochwertige Arbeit unterstützt und auch kleinen und mittelständischen Unternehmen den wirtschaftlichen Einsatz von Robotern ermöglicht.

 

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