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Staatl. Fachingen

MEDIUM und STILL

Glas-Facettenflasche

 

 

 






Staatl. Fachingen Gourmet MEDIUM

Glas-Facettenflasche, alle Gebindegrößen

 

 


Staatl. Fachingen

 

Produkt: Mineralwasser

Erscheinungsjahr: 1742

Unternehmen: Fachingen Heil- und Mineralbrunnen GmbH

www.fachingen.de

 

 

Das Wasser. Seit 1742.

 

Kaum eine deutsche Wassermarke verfügt über eine so lange Tradition wie Staatl. Fachingen. Das Premium-Mineralwasser blickt auf eine über 265-jährige Historie zurück und überzeugt durch seine inneren und äußeren Werte. Es steht für Wohlbefinden, Wertigkeit, modernes Design, Lebenslust und Lebensgenuss. Die formschöne Glasfacettenflasche harmoniert perfekt mit einer gehobenen Tischkultur und ist das elegante Highlight auf jeder Tafel.

 

Die Tradition beginnt mit der Entdeckung der Quelle

 

Begonnen hat die traditionsreiche Geschichte im Jahr 1740: Die Fachinger Quelle nahe Diez an der Lahn wird durch den Justizrat und Chirurgen Bender entdeckt. Schon damals im 18. Jahrhundert wird von einem Kölner Schiffer berichtet, der durch das Trinken aus einer Quelle nahe des Lahnufers von seinem Verdauungsleiden geheilt worden sein soll. Im Oktober 1742 erhält die Dillenburger Regierung ein Gutachten des Arztes Dr. Forell, welches das älteste schriftliche Zeugnis des Fachinger Mineralbrunnens ist und die Geburtsstunde der Quelle darstellt.

 

1746 werden die Pläne zur Fassung der Quelle von Fürst Christian von Nassau-Oranien bewilligt und noch im selben Jahr beginnt der Versand des Fachinger Wassers in eigens gefertigten Tonkrügen. Bereits zu dieser Zeit werden Gratissendungen an renommierte Ärzte und Händler verschickt, sowie Anzeigen in der „Kayserlichen Reichs-Post-Zeitung“ und im „Extraordinairen samstägigen Reichs-Courier“ geschaltet.

 

Kurz darauf (1748) erscheint erstmals eine wissenschaftliche Veröffentlichung über die Wirkung des Wassers. Nicht ohne Resonanz: Bereits acht Jahre nach Entdeckung der Quelle (1750) werden 23.000 Krüge verkauft. Zu dieser Zeit kostete ein Krug fünf Kreuzer, was dem Tagesverdienst eines Arbeiters entsprach – Mineralwasser war bis Ende des 19. Jahrhunderts ein ausgesprochenes Luxusgut.

 

Die Liebhaber des Fachinger Wassers

 

Ein prominenter Liebhaber des Fachinger Wassers war Johann Wolfgang von Goethe. In einem Brief vom 27. Juni 1817 schreibt der Dichter: „…die nächsten vier Wochen sollen Wunder leisten. Hierzu wünsche aber mit Fachinger Wasser und weisem Wein vorzüglich begünstigt zu werden, das eine zur Befreyung des Geistes, das andere zu dessen Anregung.“ Dieser Auffassung war nicht nur Goethe: Um 1834 konnten über 400.000 Krüge pro Jahr abgesetzt werden.

 

Im Allgemeinen unterliegt der Absatz des Wassers im 18./19. Jahrhundert jedoch schweren Schwankungen. Besonders zwischen den Jahren 1835 und 1893. In diesem Zeitraum gehen die nassauischen Brunnen aufgrund der Kriegsniederlage Österreich-Ungarns (Juli 1866) in den Besitz des preußischen Fiskus über. 1870 führt das Unternehmen Fachingen die Glasflasche zur Abfüllung ein. Sie wird zunächst nur gemeinsam mit den Tonkrügen angeboten. Unter dem Erfinder und Fabrikant Friedrich Siemens (ab 1894) übersteigt die Abfüllung dann erstmalig die Eine-Million-Liter-Marke (1895).

 

Die Hürden des 20. Jahrhunderts

 

Zwischen 1901 und 1904 wird die Vier-Millionen-Grenze überschritten. Der Korken trägt nun die Brandkennzeichnung „Tafel- und Gesundheitswasser“.

 

Im letzten Friedensjahr vor dem ersten Weltkrieg (1913) werden 6.329.480 Liter Staatl. Fachingen verkauft – beinahe achtmal so viel wie bei der Pachtübernahme durch Siemens 20 Jahre zuvor. 1929 erlebt das Brunnengeschäft mit dem kurzen gesamtwirtschaftlichen Aufschwung noch einmal einen neuen Rekord: Über zehn Millionen Flaschen werden verkauft.

 

In Folge der Weltwirtschaftskrise geht der Absatz wieder zurück. 1945, im zweiten Weltkrieg, erlebt der Fachinger Betrieb zwar keine Kriegsschäden an Gebäuden und Anlagen, dennoch gestaltet sich die Produktionsaufnahme als ungemein schwierig. Nach dem zweiten Weltkrieg geht der Brunnen an das Land Rheinland-Pfalz über.

 

Bereits Anfang der Sechziger Jahre stößt der Absatz an seine natürlichen, durch die Schüttung der Quelle vorgegebenen, Grenzen. Bis 1974 sind weitere sieben Vorkommen erschlossen. 1990 erwirbt die Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG die Fachinger Brunnen vom Land Rheinland-Pfalz und übernimmt 1995 die Führung.

 

Bringt Leben ins Leben.

 

Seit September 2003 wird Staatl. Fachingen in einer eleganten Glasfacettenflasche abgefüllt. Vorbild der schlanken grünen Flasche mit dem modernen Etikett ist die traditionsreiche Bordeauxflasche, in der Fachinger Wasser bereits um 1900 angeboten wurde. Im selben Jahr betritt Fachingen mit dem neuen Produkt „Staatl. Fachingen MEDIUM“ den Mineralwassermarkt. Dieses ist ebenfalls in einer edlen Glasfacettenflasche (aus Weißglas) mit dem hochwertigen, graublauen Etikett erhältlich.

 

Staatl. Fachingen Gourmet, das Premium-Mineralwasser für die gehobene Gastronomie und Hotellerie, hat im Jahr 2004 das Sortiment erweitert: Staatl. Fachingen Gourmet MEDIUM mit mittlerem Kohlensäuregehalt, Staatl. Fachingen Gourmet STILL mit natürlicher Quellkohlensäure und das Ergänzungssortiment Staatl. Fachingen Gourmet NATURELL leicht mineralisiert und gänzlich ohne Kohlensäure (seit 2008) erfüllen die Bedürfnisse der Gäste. Optisch überzeugt Staatl. Fachingen Gourmet durch das ausschließlich in der Gastronomie eingesetzte ästhetische Glasfacettengebinde mit blau eingebranntem Emblem.

 

Das Wasser wird nunmehr seit über 265 Jahren für seinen feinen Geschmack und seine außergewöhnliche Mineralisation gelobt. Heute ist darüber hinaus bekannt, dass Staatl. Fachingen ein natürlich hohes Hydrogencarbonat-Plus besitzt, das den Körper dabei unterstützt, die Säure-Basen-Balance zu regulieren.

 

Das ist von großem Wert, denn das moderne Leben – mit Stress und Hektik, wenig Bewegung und ungesundem Essen – fordert dem Körper täglich Belastungen ab. So ist Staatl. Fachingen trotz seines hohen Alters – gerade in der heutigen Zeit – ein modernes Wasser und damit eine hochaktuelle Marke.